Mittwoch, 2. März 2016

Projekt Brot und Butter Teil 3: Zwischenstand

Ui, schon Teil 3 von Projekt Brot und Butter und ich bin noch gar nicht so weit gekommen. Die BHs ärgern mich, aber dazu später mehr.
Fertig sind meine Unterkleider aus Seidenjersey, die sind ja auch wirklich schnell genäht:



Die Seidenjerseys von Anita Pavani sind wirklich sehr fein und glatt, aber auch empfindlich. Man sollte sie nur per Hand waschen. Bei dem rosafarbenen habe ich am Saum ziemlich gefailt, denn ich habe das erste mal meinen Rockabrunder ausprobiert und den Fehler gemacht, das Kleid vorher an mir zurecht zu zuppeln. Mein Saum ist dadurch hinten wesentlich länger als vorne - sehr ärgerlich. Wenn ich mal mehr Unterkleider habe, mache ich daraus vielleicht ein Unterhemd. Bei dem blauen ist der Saum dann 1A geworden, leider ist der blaue Jersey etwas komisch, scheint zu pillen. Mal schauen ob er nach der Wäsche wieder besser aussieht.

Bei den Webstoff-Unterkleidern bin ich erst bei dem weißen und da habe ich ein ziemliches Problem mit dem Stoff. Obwohl ich den Viskose-Futterstoff sehr sorgfältig ausgelegt habe, hat er sich beim Zuschneiden wohl verzogen und überhaupt verzieht er sich ohne Ende auch beim nähen, ach die Seitennaht ist ganz furchtbar:
Aushängen lassen und Seitennaht neu stecken brachten leider kaum Erfolg. Julia meint, der Stoff hätte sich beim Zuschneiden verzogen und das Rückenteil braucht mehr Weite. Da werde ich wohl neuen Stoff besorgen müssen - einen, der sich nicht so arg verzieht - und neu zuschneiden. Ja ja, ich weiss schon was jetzt kommt, ist ja nur ein Unterkleid, aber ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum das ein Grund für schlampige Arbeit sein sollte. Und diese wunderschöne Spitze hat schiefe Seitennähte einfach nicht verdient ;)


Beim Nähtreffen am Wochenende habe ich einen BH genäht, leider passt er nicht! Es ist zwar mein standard-Schnitt, aber ich habe wohl das Unterbrustgummi zu arg gezogenen, denn das Band ist zu kurz. Der Rechte Cup steht ab, vermutlich habe ich das Band zum stabilisieren hier zu wenig gezogen :( 


Ich finde es ja sehr ärgerlich, dass man BHs so gar nicht mehr korrigieren kann am Ende. Und überhaupt ärgern mich so einige Dinge am BH nähen. Zum einen, dass man nie perfekt aufeinander abgestimmte Farben bei den Zutaten finden - außer man näht schwarz und weiß. Dann ist dieses Zusammengesuche einigermaßen farblich passender Zutaten sehr anstrengend und zeitintensiv. Und irgendwie trage ich meine gekauften BHs einfach lieber. Sie sitzen 100%, sind schön und auch nicht zu teuer. Also alles kein Grund die Dinger selber zu nähen. Dem gegenüber steht allerdings, dass BH nähen wirklich sehr viel Spaß macht, hach vielleicht brauche ich mal eine Pause. Für Brot und Butter werde ich jetzt aber keine mehr nähen. Da ich aber dringend Slips brauche, werde ich passend zu vorhandenen BHs einfach welche nähen!

Fehlen tun jetzt also noch 1,5 Unterkleider, 1 Unterrock, 9 Slips und als extra noch der Petticoat. Zum Glück habe ich jetzt Näh-Urlaub ;)

Die anderen #projektbrotundbutter-Teilnehmerinnen treffen sich hier, bei siebenhundertsachen.

Kommentare:

  1. Ohje, das hört sich ja nach jede Menge Frust an. Ich nähe mit Begeisterung Dessous und probiere auch immer ncoh herum. Das stimmt. Aber idR passen die selbst genähten Teile viel besser als gekaufte. Und ich stimme dir zu. für mich hat es etwas Entspannendes, Slips und BHs zu nähen. Unterröcke und -kleider stehen auch noch auf meiner todo - Liste, seit ich mehr Kleider trage. Das wird mein Sommerprojekt werden.
    LG Ute

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  2. Das sind wunderschöne Unterkleider. Wenn Dich das weiße so wie es ist stört, dann hast Du recht, es zu korrigieren. Die Freude beim Herausnehmen und Tragen ist dann einfach größer. Schade, dass der BH nicht passt. Er sieht so schön aus. Ich trage auch gerne gekaufte. Allerdings kann ich ungefütterte in meiner Größe nicht finden. Ich finde es aber auch sehr schwierig, dass man beim Nähen nichts anprobieren kann und eventuell mit einem Teil bleibt, das nicht passt.
    Liebe Grüße, SaSa

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