Mittwoch, 17. August 2016

Frustrierendes Sommernähen

Der Sommer zeigt sich jetzt ja ab zu mal und ich brauche echt dringend Sommerkleider! Solche für 30°C, Flamingos und Flipper.

Den Kopf voller ausgefallener Ideen habe ich mich total auf den Sommerurlaub gefreut! Leider hat das meiste in echt nicht so gut funktioniert wie in meinem Kopf :(

Zunächst dieses Kleid:


Von so einem Rückenausschnitt träume ich schon lange, die Wirklichkeit war aber ernüchternd:


Der untere Ausschnitt verdeckt hier wirklich gerade so das Unterbrustband des BHs. Das Loch sollte also eher noch so 1-2cm verkleinert werden, dann ist es aber quasi nicht existent. Ohne das Taillenband könnte es funktionieren, aber - ich kenne solche Rückenausschnitte von anderen - die Oberkante des Rockteils hängt dann immer so durch... Möglich dass ich das nochmal irgendwann versuche, aber für dieses Kleid habe ich jetzt einen ganz normalen Rücken mit Abnähern gemacht. 


Hier auch ein Kleid mit "Rückenbelüftung", doch das geht für mich gar nicht:


Die Rückenteile klaffen unschön auf und stehen ab. Ich schieb das mal auf meine Schulterblätter die etwas abstehen und allgemein auf den runden Rücken. Die Nähte sind übrigens auch schon ein bisschen einhalten, aber ich schätze das funktioniert an mir einfach nicht. 


Dieses Kleid erinnert ans Cambi-Dress, hinten ist es aber weiter ausgeschnitten und das ist vielleicht ein Problem.


Die Träger rutschen deswegen nämlich nach außen. Und dann das:


Leider ließ sich das nicht so gut fotografieren, aber durch meine nach vorne geneigte Schulter zieht der Träger das Oberteil immer irgendwie weg und da klafft ein Loch auf wo man voll den BH sehen kann. Ich habe mir Bilder vom Cambie Dress angeschaut und da sieht es auch immer ein bisschen aus, als würde das Oberteil im Achselbereich nie richtig anliegen. Meine BHs reichen dafür vielleicht einfach zu weit unter die Achsel, das geht halt nicht.  

Wirklich ärgerlich, dass das alles einfach nicht klappt. Das Teil mit der Raffung vorne hat mir aber soooo gefallen, also habe ich eine etwas schlichtere Version mit normalen Trägern konstruiert:


Und das passt 1A! Aber auch ein bisschen langweilig. Aber ich freue mich auch, dass ich jetzt endlich mal was anderes als Probeteil-Stoff vernähen kann :D  

Dienstag, 16. August 2016

Creadienstag: Einhornpups-Socken

Gleich zwei creadienstag-Socken-Posts hintereinander - ja ich brauche dringend Socken ;) Auf diese hier habe ich mich sehr gefreut, denn das Garn wurde extra für mich von einer lieber Mitstrickerin gefärbt. Der Strang ist nur an einer Stelle von etwa 10cm gefärbt, mit einem kleinen Regenbogen. Ein Einhornpups eben :D


Um die schönen Farben hervorzuheben, habe ich die farbigen Maschen immer links abgestrickt.


Dafür gibt es auf Ravelry auch ein Pattern, es heißt Kebnekaise Socks. Ich habe es aber nicht verwendet, hatte nur meine Inspieration von da. Da die Socken sonst ja eher schlicht sind, bringt das ziemlichen Spaß  beim Stricken!

Gestrickt habe ich die Socken Toe-Up, also von der Spitze beginnend und außerdem beide gleichzeitig:


So stricke ich Socken am liebsten, denn wenn man abkettet, ist man einfach fertig :) Außerdem wirkt es als wäre man voll der Checker, weil man zwei Socken gleichzeitig strickt! Aber eigentlich ist es ganz easy. Es gibt dafür auch eine ausführliche Anleitung hier.

Als Ferse habe ich die gute alte Bumerangferse gewählt, immer noch die beste und schönste Ferse wie ich finde. Leider nicht für einen hohen Spann geeignet, daher habe ich einen Spickel eingearbeitet, so hat der Fuß Platz:



Die Socken gefallen mir gut und ich freue mich, dass ich noch einen Einhornpups-Strang mit Glitzer habe! Ich denke so bekomme ich meinen Sockenvorrat schnell aufgefüllt :)


Kreatives zum Dienstag findet sich hier auf dem creadienstag-Blog.

Dienstag, 26. Juli 2016

Creadienstag: Äffle Socken

In meiner Strickgruppe gibt es so ein paar Sockenstrickmuster, die strickt irgendwie jede mal. So auch die Monkey Socks by Cookie A. Das Muster ist recht eingängig, trotzdem sehr schön! Weil wir hier ja in Baden sind, bürgerte sich schnell der Name "Äffle Socken" schnell ein. Da ich bei Strickprojekten mega unspontan bin, hatte ich mein Paar Äffle so ziemlich als letzte. Spaß hats trotdem gemacht, was auch an der tollen Wolle liegt:


Die Wolle war knapp weil ich davon bereits was für ein anderes Paar Socken verwendet hatte, und weil ich da einen bestimmten Teil des Farbverlaufs wollte, war sie auch zum Teil schon zerstückelt. Die rechte Socke habe ich zuerst gestrickt, hier passt der Farbverlauf auch. Links habe ich dann von der anderen Seite mit dem Verlauf angefangen, weil eine identische Socke sowieso nicht mehr drin gewesen wäre. Leider hat es nicht mehr ganz bis zur Spitze gereicht, so dass ich hier noch anstückeln musste. Und die Ferse...


...integriert sich beim linken Socken auch nicht ganz so schön. Nun ja, es sind nur Socken. Und Regenbogen macht mich ja ohnehin so fröhlich, da kann ich mal drüber weg sehen ;)


Jetzt habe ich fast alles von meiner Opal Surprise aufebraucht, wirklich ein schönes Garn! Hier geht's zur pattern page auf Ravelry und hier zu meinem Ravelry Projekt (Spoiler: steht nicht mehr als hier)

Meine neuen Socken verlinke ich heute beim Creadienstag.

Sonntag, 17. Juli 2016

Film und Serien Sew-Along Teil 4: Finale!

Heute ist das Finale des Film und Serien Sew-Alongs und ich kann es kaum erwarten alle Kreationen zu sehen!


Sorry für die Verzögerung! Ich war pünktlich Samstag Abend fertig, sonntags hatte ich allerdings mit Unpässlichkeiten zu kämpfen und nachmittags ging's dann nach Stuttgart aufs Jazzopen zu Jamie Cullum. Was für ein Konzert! Aber darum soll's hier ja nicht gehen, ich will ja meine fertigen Kleider zeigen!

Die Bilder sind heute alle mit Sternchen-Gesicht, da Bad-Face-Day ;)
Das Helga-Kleid habe ich schon länger fertig:


Es ist wirklich wunderbar, definitiv ein neues Lieblings-Kleid!


Der Rock ist leicht und schwingt beim laufen um die Beine. Der Stoff ist einfach ein Traum, auch wenn er etwas tricky zu nähen war!


Nach dem ersten Waschen stand ich allerdings mal kurz vorm Herzinfarkt: Der Saum, den mir die liebe Muriel fein abgepustet, hatte war komplett schief! Ich konnte es kaum glauben und konnte fast nicht schlafen. Als das Kleid am nächsten morgen trocken war habe ich es gleich anprobiert: immer noch schief! Was war da los? Bügeln war dann die Lösung, das machte den Saum wieder gerade. Ja ja, Viskose halt. Die macht einfach was sie will!
Hier die Innenansicht:


Die Taschen habe ich bei der Rockpasse mitgefasst.


Den Beleg am Ausschnitt musste ich absteppen, der rollte sich sonst immer nach außen. Ich denke das liegt an der Schwere der Viskose. Die Ärmel sind mit Schrägband verstürzt, etwas fummelig, allerdings die einzige Möglichkeit den Ärmelsaum schön hinzubekommen. Sonst stand er komisch ab.


Für den Rocksaum habe ich zunächst einen Rollsaum mit der Ovi gemacht. Das sah zwar sehr schön aus, allerdings fing die Naht nach der ersten Wäsche bereits leicht an zu fransen. Daher habe ich den Saum noch zweimal umgeschlagen und abgesteppt. Überhaupt muss man bei diesem Stoff etwas aufpassen was das fransen angeht. Ich habe die Nahtzugaben lieber 4-fädig versäubert.

Nun zum Monika-Kleid!


Dieses Kleid hätte ich fast nicht fertig genäht - nicht aus Zeitgründen - es wäre fast ein TFT = Teil für die Tonne geworden. Ich habe die Taillennaht ziemlich verhuntzt, die ist nämlich hinten viel zu hoch! Normalerweise mache ich das mit der Taillennaht so: Oberteil anziehen, Taillenmaßband anlegen und vom Freund oder Muriel an der Unterkante des Maßbands eine Linie ziehen lassen. Dann Rock dran heften, nochmal anprobieren mit Taillenmaßband und kontrollieren. Außerdem Fotos von allen Seiten machen. Tja, irgendwie kam ich nur bis zum Rock dran heften. Kontrolliert habe ich nur im Spiegel, basst scho'. Nicht. >:|

Das es nicht passte sah ich dann erst als der Rock schon dran und die Nähte versäubert waren. Außerdem wars am Rücken aus noch zu weit. da musste ich dann alles auseinander nehmen und an der Taillennaht so viel rauslassen wie nur ging.

Mit Gürtel jetzt auch tragbar:


Nun gut, das Kleid sieht so oder so mit Gürtel besser aus! Aber es war nicht nur die Taillennaht, irgendwie konnte ich mir das Kleid nicht so recht an mir vorstellen. Es ist vom Stil her schon sehr vintage-mäßig.


Aber wie so oft, mag ich es jetzt wo es fertig ist doch ganz gerne :)


Gefallen tun mir vor allem die großen Knöpfe, das ist mal was anderes, finde ich!
Beim Nähen hatte ich etwas Probleme mit dem Kragen, ich wusste einfach nicht wie ich den da dran bekomme:


Ich hatte bisher nur Kragen mit Steg und ohne Beleg genäht und habe krampfhaft versucht das Vorgehen auf diesen Kragen zu übertragen, aber ging nicht! So ist's halt manchmal wenn man selbst erstellte Schnitte näht, man hat keine Anleitung. Zum Glück wurde mir auf Twitter so gleich geholfen und der Knoten im Kopf hatte sich gelöst!
Das dunkelgrüne Band in der Taille ist ein "Waist Stay" - keine Ahnung wie das auf deutsch heißt, aber es soll jedenfalls verhindern dass sich die Taillennaht ausdehnt. Jetzt wo ich das Kleid sowieso nur mit Gürtel tragen werde etwas überflüssig, ich weiß. Aber jetzt habe ich das immerhin mal ausprobiert!


Für die Knopflöcher musste ich viele Proben nähen! Am besten funktionierte es mit Garn von der Ovi-Kone. Weil ich die nicht einfach auf die Maschine spannen kann, stand die Ovi beim nähen hinter meiner Maschine und ich habe die Kone dort aufsetzt und durch deren Fadenführung zu meiner Maschine laufen lassen. Manchmal muss man eben tricksen!

So, #FUSSA16 ist vorbei, ich habe zwei neue schöne Kleider und hatte viel Spaß die Beiträge der anderen Teilnehmerinnen zu lesen :)


Sonntag, 10. Juli 2016

Das Sonnenkleid

Das Wochenende ist schön sommerlich heiß - genau wie vor zwei oder drei Wochen, da waren es kurzzeitig 33°C hier. Auf dem nach Hause Weg durch diese Hitze habe ich mir Gedanken über meine Sommerkleider gemacht - davon habe ich nämlich echt nicht so viele.Noch während der Fahrt beschloss ich meinen Chambray von der Nadelwelt in ein Sommerkleid zu verwandeln, es sollte McCalls 6956 werden:


Den Schnitt habe ich letztes Jahr der Stoffwechsel-Aktion bereits genäht und gut angepasst. Daher war das Kleid echt ein No-Brainer und nach vier Tagen fertig.


Im Gegensatz zu den gekreuzten Spagetti-Trägern von letztem Jahr hat diese Version ein Neckholder zum binden:


Ich finde es bei Neckholder sehr schwierig die optimale Länge zu finden, daher ist es ganz angenehm wenn man diese noch regulieren kann. Hinten ist das Kleid ein klein wenig weiter als bei meiner ersten Version und die Kellerfalten hinten habe ich einige cm länger zugenäht.
Außerdem habe ich einen normalen Reißverschluss genommen, den ich von Hand eingenäht habe:


Der Stoff fühlt sich wirklich fantastisch an, leider pillt er bereits stellenweise. Echt komisch! Ich hoffe ich kann die Knötchen entfernen, sonst mag ich das Kleid nämlich sehr :)


Schnitt: McCalls 6956 Variante D
Material: Chambray von der Nadelwelt, Reisverschluss
Anpassungen: Figuranpassungen, Ausschnitt an BH angepasst, Kellerfalten hinten weiter zu genäht, kein Stäbchenband

Die Schuhe sind mein neuster Schatz, es sind Brautschue von Chie Mihara:

Sonntag, 26. Juni 2016

Film und Serien Sew-Along Teil 3: Zwischenstand

Heute ist der 3. Teil des Film und Serien Sew-Alongs und ich kann es kaum erwarten die Zwischenstände zu sehen, nachdem die vor drei Wochen gezeigten Pläne allesamt sehr spannend waren! Konntet ihr schon erste Erfolge verzeichnen? Oder Niederlagen? Habt ihr schon was fertig?

Ich bin mit meinem Helga-Kleid schon ziemlich weit:


Es fehlen nur noch die Säume an Ärmeln und Rock und das ehrlich gesagt schon seit zwei Wochen... Für den Rocksaum brauche ich immer Hilfe von jemand anders, das ist für mich ein ziemlicher Motivationskiller. Wenn man die Pläne von letztem mal anschaut stellt man fest dass hier ein paar Sachen fehlten: Der Kragen mit dem tollen Verschluss, die Ärmelaufschläge und die Klappe an der Rockpasse. All diese hübschen Details mussten leider wegen des Stoffs weichen - ein typischer Fall von Stoffmuster frisst Schnittmuster! Ich habe es ja schon fast befürchtet, doch den Kragen trotzdem mal angeheftet, half nix, das sah nicht gut aus. Daher hat das Kleid nun einen schlichten V-Ausschnitt.


Ein wenig schade, ich behalte aber Hinterkopf, dieses Kleid irgendwann nochmal aus einem schlichterem Stoff zu nähen. 
Das Zuschneiden der Viskose war eine kleine Geduldsprobe, das Nähen ging dank eingezeichneter Nahtlinen aber sehr gut! Durch den schweren Fall des Stoffes musste ich an der Taillennaht im Rücken noch fast 3cm wegnehmen, da das Schnittteil so durch hing.

Hier kann man erahnen, dass es hinten ziemlich runter hängt.

Auch wenn Viskose nicht immer einfach zu verarbeiten ist, der Fall des Stoffes ist unschlagbar! Der Rock bewegt sich auch ganz toll, ich muss mich nun endlich motivieren ihn zu Säumen. Ich plane einen handrollierten Saum ;)

Mit dem Monika-Kleid habe und hatte ich so einige Probleme. Das Oberteil ist ähnlich geschnitten wie das Helga-Kleid aber gerade an den Ärmeln trägt es sich ganz anders weil es ein völlig anderer Stoff ist. Mir kam letzte Woche spontan die Idee einen Zwickel in die Achsel zu nähen und ich bekam auf Twitter trotz meiner Zweifel große Zustimmung:
Was am Probeteil super funktionierte, klappte dann am richtigen Kleid gar nicht :( Keine Ahnung warum, aber durch den Zwickel trug sich das Oberteil noch komischer. Zum Glück hatte ich den Zwickel erst mal nur auf einer Seite eingenäht, zum neu zuschneiden hat der Stoff dann aber nicht gereicht. Ich konnte nur das Vorderteil neu zuschneiden, beim Rückenteil habe ich den raus geschnittenen Keil so gut wie möglich versucht wieder ein zunähen:


Im Muster geht das recht gut unter und im getragenen Zustand verschwindet das kleine Malheur auch einfach in einer Falte - Glück gehabt, der Stoff ist nämlich nicht mehr so einfach zu bekommen! Die Ärmel habe ich sehr gekürzt, so trägt es sich jetzt besser. Die Ärmelaufschläge lasse ich nun weg.


Ein weiteres Problem machte mir der Stoff für den Kragen. Dafür habe ich Reste von einem ungefärbten Batist verwendet, die schon eine Weile zerknittert in einer Kiste rumlagen. Leider gehen die Knitter überhaupt nicht mehr raus, selbst Waschen, heiß Bügeln und die Einlage konnten daran nichts ändern.


Das heißt ich muss jetzt erst mal neuen Stoff kaufen bevor es weiter geht.

Aber ich habe ja zum Glück noch drei Wochen Zeit :)
Nun bin ich gespannt wie eure Zwischenstände aussehen!

Mittwoch, 15. Juni 2016

Me Made Mittwoch - Das Generalproben-Kleid

Dieses Kleid wollte ich schon eeeewig zeigen, denn eigentlich ist es schon "ewig" fertig. Angefangen habe ich damit im Herbst, vor der anNÄHerung im Oktober - und so kommt es auch zu seinem Namen, es war nämlich die Generalprobe zu meinem anNÄHerungskleid.


Eigentlich sollte es nur ein Bluse werden, doch der Saum sah etwas unglücklich an mir aus, wie man hier sieht. Da ich mir sowieso noch unsicher mit dem unteren Abschluss der Taillenpasse war, habe ich kurzerhand einen halben Teller zugeschnitten und drangetackert.


Und ich trage ja sowieso Kleider am liebsten :)
Dann wurde es Winter und sowieso hatte ich noch keine passenden Knöpfe. Ich habe es auch im Winter immer mal wieder raus geholt, aber das Knopfproblem hat sich leider nicht von allein gelöst. Es haben keine Kobolde nachts ein paar passende in die Projekttüte gelegt, leider.


Uns sowieso war ich mir unsicher ob ich es überhaupt tragen würde, denn der Verlauf der oberen Naht an der Taillenpasse hinten gefiel mir nicht so, etwas was ich beim richtigen Annäherungskleid auch noch angepasst habe. Hier war es schon zu spät.


Da ich aber niemand bin, der so etwas wie UFOs zulassen kann, habe ich mir im Frühjahr ein Herz gefasst und passende, günstige Knöpfe gekauft.


Als die dann dran waren und der Saum genäht war, fand ich den Verlauf der Passe auch gar nicht mehr so schlimm. Dann haben mich aber die Schulterpassen vorne gestört - irgendwas in mir hat sich gegen dieses Kleid gesträubt, ich weiß auch nicht. Zufällig klappten sich die Ränder der Schulterpasse mal um - oha, das sah aus wie ein kleiner Kragen - gefiel mir!

 

Das einzige was mir dann noch missfiel war dieser dunkelblaue Batist. Der ist recht steif und knittert schnell! Allerdings muss ich sagen, wenn der Stoff nach einer Weile tragen so eine gleichmäßige all-over-Knitterung bekommt, kann man das echt tragen. Ich bin also trotz allem ganz glücklich mit diesem Kleid - endlich ;)


Der Schnitt unterscheidet sich kaum von dem des anNÄHerungskleids, wie schon beschrieben, verläuft die Taillenpasse hinten etwas anders. Außerdem haben die Ärmelsäume hier einen kleinen Schwung nach oben bekommen, beim endgültigen Kleid verlaufen sie ganz waagerecht. 
Die Formspielerin hat kürzlich auch eine ganz tolle ähnliche Selbstkonstruktion gezeigt, schaut mal vorbei! 


Material: Rest Schmetterlings-Batist, Dunkelblauer Batist von Siebenblau, Futterstoff für Paspel, 18 Knöpfe von stoffe.de

Damit übergebe ich an den Me Made Mittwoch Blog, heute mit Sybille.